Rom gehört zu den Städten, die man immer wieder besuchen könnte, ohne sich jemals daran satt zu sehen. Zwischen antiken Ruinen, monumentalen Plätzen, Brunnen, Kirchen und charmanten kleinen Gassen ist die italienische Hauptstadt ein wahres Freilichtmuseum. Geschichte begegnet einem hier auf Schritt und Tritt, und manchmal genügt es, um eine Straßenecke zu biegen, um auf ein jahrhundertealtes Bauwerk zu stoßen.

Wir haben 3 Tage im Frühling mit unseren Kindern in Rom verbracht, und es ist eine Hauptstadt, die wir besonders mögen. Rom ist zwar sehr touristisch, und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten können extrem überlaufen sein. Aber trotz der Menschenmassen fühlt man sich dort wohl. Es ist eine Stadt, in der man sich ganz natürlich Zeit zum Bummeln nimmt, an einem Platz innehält, einen Kaffee auf einer Terrasse trinkt oder einfach das Treiben um sich herum beobachtet. In Rom spürt man wirklich diese berühmte italienische Dolce Vita!

Und dann ist da natürlich noch die Küche! Von allen Städten, die wir in Italien entdeckt haben, haben wir wohl in Rom am besten gegessen. Carbonara, Cacio e Pepe, Pizza al taglio, Supplì, Maritozzo, Eis… Wir haben unzählige gute Adressen und ein paar echte kulinarische Perlen entdeckt, die wir euch in diesem Guide ebenfalls verraten.

Also, was sollte man in 3 Tagen in Rom sehen? Welche Sehenswürdigkeiten und Orte sollte man auf keinen Fall verpassen? Nachdem wir die Stadt mit der Familie erkundet haben, findet ihr hier alle Highlights, die man in Rom gesehen haben sollte, unsere Tipps für die Planung eurer Besichtigungen und unsere besten Adressen, um euren Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt voll und ganz zu genießen.

Das Kolosseum: das Wahrzeichen Roms

Etwas Geschichte zum Kolosseum

Vor fast 2.000 Jahren erbaut, wurde das Kolosseum, dessen eigentlicher Name Flavisches Amphitheater lautet, im Jahr 80 n. Chr. unter Kaiser Titus eingeweiht. Es bot Platz für mehrere Zehntausend Zuschauer, die vor allem den berühmten Gladiatorenkämpfen beiwohnten, aber auch Tierhetzen mit wilden Tieren und verschiedenen anderen Spektakeln.

Unter der Arena befindet sich das Hypogäum, ein beeindruckendes Netz aus unterirdischen Gängen, durch die Gladiatoren und Tiere vor ihrem Auftritt in der Arena geführt wurden. Auch heute noch sind diese unterirdischen Gänge von den Zuschauerrängen aus gut sichtbar.

Trotz Erdbeben, Plünderungen und fast zwanzig Jahrhunderten Geschichte steht ein Großteil des Kolosseums noch immer aufrecht, was den Besuch umso beeindruckender macht.

Das richtige Ticket für den Besuch des Kolosseums wählen

Für unseren Besuch hatten wir ein Ticket gewählt, das den Zugang zur Arena selbst sowie zu den Rängen ermöglicht. Und genau darauf sollte man bei der Buchung wirklich achten: Das Kolosseum ist in mehrere Bereiche unterteilt, und nicht alle Tickets geben Zugang zu denselben Teilen des Monuments.

Zwischen Rängen, Arena, unterirdischen Gängen und den verschiedenen angebotenen Paketen kann man sich leicht verirren. Nehmt euch also die Zeit, genau zu prüfen, was in eurem Ticket enthalten ist – sonst droht vor Ort die Enttäuschung.

Ein weiterer wichtiger Tipp: Bucht euren Besuch rechtzeitig im Voraus. Wir empfehlen euch, dies mindestens einen Monat vor eurer Reise zu tun, und noch früher, wenn ihr Rom in der Hochsaison besucht. Das Kolosseum gehört zu den gefragtesten Besichtigungen der Stadt, und die besten Zeitfenster können schnell ausgebucht sein.

Unsere Meinung zum Besuch des Kolosseums mit Kindern

Einmal drinnen, lohnt sich der Besuch wirklich. Das Bauwerk ist noch so gut erhalten, dass man seine Struktur leicht nachvollziehen und sich vor allem vorstellen kann, wie dieses riesige Amphitheater zur Römerzeit ausgesehen haben muss.

Unsere Kinder haben den Besuch geliebt. Anders als bei manchen antiken Stätten, von denen oft nur ein paar Fundamente übrig sind und bei denen viel Fantasie nötig ist, um sich die ursprünglichen Gebäude vorzustellen, ist das Kolosseum gut genug erhalten, damit sie sich wirklich alles vorstellen konnten. Beim Betrachten der Ränge, der Arena und der unterirdischen Gänge fällt es viel leichter, ihnen zu erzählen, wie die Vorstellungen vor fast 2.000 Jahren abliefen.

Ein kleiner Kritikpunkt bei unserem Besuch: der Audioguide war nur auf Englisch oder Italienisch verfügbar, was für ein Monument, das so viele internationale Besucher empfängt, etwas schade ist, besonders wenn man es mit Kindern entdeckt.

Trotzdem bleibt das Kolosseum für uns ein absolutes Muss bei einem ersten Aufenthalt in Rom. Es ist eines dieser Monumente, die man schon kennt, bevor man überhaupt in der Stadt ankommt, deren wahre Größe und Geschichte man aber erst wirklich begreift, wenn man davorsteht.

Das Forum Romanum: im Herzen des antiken Roms

Direkt neben dem Kolosseum ist das Forum Romanum die andere unbedingt zu besichtigende Stätte, um das antike Rom zu entdecken. Wir hatten uns für ein Kombiticket Forum Romanum + Kolosseum entschieden und unseren Tag mit dem Forum begonnen, bevor wir mit dem Kolosseum weitergemacht haben. Das ist übrigens die Reihenfolge, die wir empfehlen: sowohl historisch gesehen als auch um das, was man anschließend im Kolosseum entdeckt, besser zu verstehen, erscheint uns das deutlich logischer.

Über Jahrhunderte war das Forum wirklich das Herz des römischen Lebens. Hier befanden sich Tempel, Basiliken, politische Gebäude und Handelsplätze. Hier spielte sich ein Großteil des öffentlichen, religiösen und politischen Lebens des antiken Roms ab. Heute kann man dort unter anderem die Überreste mehrerer Tempel, monumentale Torbögen und einige noch immer beeindruckende Gebäude entdecken.

Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass das Forum, anders als das Kolosseum, vor allem eine riesige archäologische Stätte aus Ruinen ist. Manche Überreste sind sehr gut erhalten, aber es ist deutlich schwieriger, sich vorzustellen, wie der Ort vor 2.000 Jahren wirklich ausgesehen hat. Das gilt besonders für Kinder, denen es schwerfallen kann, sich vor Säulen oder Fundamenten etwas vorzustellen.

Je nach gewähltem Eingang habt ihr außerdem nicht unbedingt Zugang zu einem Audioguide, was man vor dem Besuch prüfen sollte. Wir hatten uns im Vorfeld mit Rekonstruktionsbildern des Forum Romanum vorbereitet. So konnten wir den Kindern zeigen, wie die verschiedenen Gebäude früher aussahen, bevor wir sie die Überreste vor Ort wiederfinden ließen. Eine kleine Vorbereitung, die den Besuch für sie wirklich interessanter und greifbarer gemacht hat.

Verpasst auch nicht den Gartenteil, der deutlich grüner und besonders angenehm ist. Wenn ihr Rom bei heißem Wetter besucht, ist das auch eine gute Gelegenheit, etwas Schatten zu finden und eine Pause einzulegen, bevor ihr die Besichtigung fortsetzt.

Plant trotzdem genug Zeit ein: das Forum Romanum ist viel größer, als es von außen aussieht. Und wenn ihr wie wir das Kolosseum direkt anschließt, sind bequeme Schuhe ein Muss!

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Das Pantheon und der Trevi-Brunnen: die Stars der Roms Innenstadt

Mit dem Pantheon und dem Trevi-Brunnen befinden wir uns klar in der Kategorie der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Roms. Und hier muss man sich damit abfinden, sich ein wenig durch die Menge zu drängen! Bei unserer Reise im Frühling waren wir überrascht festzustellen, dass sich der Zugang zu beiden Monumenten seit unserem letzten Besuch in Rom geändert hatte.

Das Pantheon

In der Antike erbaut und dann im 2. Jahrhundert unter Kaiser Hadrian wieder aufgebaut, ist das Pantheon vor allem für seine unglaubliche Kuppel und seine riesige zentrale Öffnung bekannt, den Oculus, der die einzige Quelle direkten natürlichen Lichts im Gebäude darstellt. Seine Architektur ist wirklich einzigartig, und das Innere ist weit beeindruckender, als man sich vorstellen könnte, wenn man einfach auf der Piazza della Rotonda steht.

Leider konnten wir dieses Mal das Innere nicht mit den Kindern besichtigen. Die Schlange war riesig, mit mehreren Stunden Wartezeit! Wir hatten das Pantheon jedoch bereits bei einem früheren Aufenthalt in Rom vor etwa zehn Jahren besucht und konnten den Kindern daher unsere alten Fotos zeigen.

Seit unserem letzten Besuch ist der Eintritt kostenpflichtig geworden. Ein Tipp: Kauft euer Ticket im Voraus, besonders während der touristischen Hochsaison. Auch wenn man mittlerweile bezahlen muss, um hineinzukommen, solltet ihr auf den Besuch nicht verzichten: Die Innenarchitektur des Pantheons ist wirklich spektakulär und ähnelt keinem anderen Monument in Rom.

Der Trevi-Brunnen

Nur wenige Gehminuten vom Pantheon entfernt liegt ein weiteres Monument, an dem Menschenmassen so gut wie garantiert sind: der berühmte Trevi-Brunnen.

Und auch hier hat sich seit unserem letzten Besuch etwas geändert! Seit Februar 2026 muss man nun 2 € pro Person bezahlen, um zu dem Bereich direkt am Beckenrand zu gelangen. Da wird der Wunsch mit der kleinen Münze im Wasser langsam teuer!

Keine Sorge jedoch: Es ist absolut nicht nötig, zu bezahlen, um den Trevi-Brunnen zu bewundern. Ihr könnt ganz einfach etwas weiter zurückbleiben und seine Architektur kostenlos vom Platz aus genießen. Die 2 € geben nur Zugang zum Bereich direkt am Becken.

Und wenn ihr, wie wir, vor allem den Brunnen sehen wollt, ohne auf Zehenspitzen und wie Sardinen zusammengedrängt zu stehen, dann kommt spät! Wir sind gegen 22 Uhr zurückgekehrt, und das Erlebnis hatte absolut nichts mehr mit dem tagsüber zu tun. Es waren zwar immer noch Leute da, aber wir konnten das Monument endlich wirklich genießen.

Und letztlich war das eine hervorragende Idee: Der komplett beleuchtete Trevi-Brunnen ist bei Nacht vielleicht sogar noch schöner. Die Beleuchtung lässt die Skulpturen und das Weiß des Steins besonders hervortreten, und die Atmosphäre ist völlig anders. Wenn euer Programm es zulässt, hebt euch den Trevi-Brunnen also für euren Abendspaziergang auf!

Die Villa Borghese und ihre Gärten: eine echte Wohltat mitten in Rom

Nach mehreren Tagen, an denen wir durch Roms Straßen gestreift sind und ein Monument nach dem anderen abgeklappert haben, waren die Gärten der Villa Borghese eine echte Wohltat. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, die Galleria Borghese von innen zu besichtigen: Da sich der Besuch hauptsächlich auf Kunstwerke konzentriert, dachten wir, dass er mit kleinen Kindern nicht unbedingt am besten geeignet wäre.

Stattdessen haben wir einen ganzen halben Tag im Park der Villa Borghese verbracht, und was für ein Genuss! Der Park ist riesig, und trotz der Menschenmassen, die man in der Innenstadt Roms antreffen kann, hatten wir manchmal fast das Gefühl, allein zu sein. Eine echte Oase der Frische und Ruhe mitten in der Hauptstadt.

Wir haben zunächst einen entspannten Spaziergang durch die großen schattigen Alleen gemacht, während die Kinder endlich rennen und sich austoben konnten. Wenn man Rom mit der Familie besucht und die Kinder stundenlang zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten laufen lässt, tut so eine Pause wirklich allen gut!

Bootfahren auf dem See der Villa Borghese

Danach haben wir uns entschieden, eine Aktivität auszuprobieren, die auf den ersten Blick nach einer Touristenfalle aussah: Bootfahren auf dem kleinen See des Parks. Bei 20 € für 30 Minuten zu viert haben wir schon kurz gezögert…

Aber am Ende: keine Reue: wir haben es geliebt!

Die Fahrt auf dem See, rund um den hübschen Äskulap-Tempel, ist schon für sich sehr angenehm, aber vor allem wurde sie zu einer wunderbaren Erinnerung für die ganze Familie. Wir haben viel gelacht, vor allem weil Adrien sichtlich Schwierigkeiten hatte, die Kunst des Ruderns zu beherrschen!

Eine weitere schöne Überraschung: Im See leben zahlreiche Schildkröten. Vom Boot aus kann man sie viel näher beobachten, was die Kinder natürlich sehr begeistert hat.

Am Ende hat sich diese kleine Bootsfahrt, die wir für etwas zu touristisch hielten, in eine unserer schönsten Familienerinnerungen in Rom verwandelt. Wenn ihr die Hauptstadt mit Kindern besucht, empfehlen wir euch wirklich, ein paar Stunden für die Villa Borghese einzuplanen und euch, wenn möglich, eine Bootsfahrt zu gönnen!

Trastevere: unser Lieblingsviertel in Rom

Trastevere war ein echtes Highlight während unseres Aufenthalts in Rom. Auf der anderen Seite des Tibers gelegen, hat dieses Viertel eine ganz andere Atmosphäre als die Gegend um die großen Monumente der Altstadt. Hier gibt es weniger Sehenswürdigkeiten abzuklappern: Man kommt vor allem, um zu bummeln, die Atmosphäre zu genießen und natürlich zu essen!

Das Viertel ist besonders am Abend lebendig. Die Terrassen füllen sich, die Straßen beleben sich, und auch viele Römer verbringen hier ihre Abende. Auch wenn Trastevere heute bei Besuchern durchaus bekannt ist, fanden wir es deutlich weniger touristisch und vor allem authentischer als die Gegenden rund um den Trevi-Brunnen oder das Pantheon.

Mit seinen kleinen gepflasterten Gassen, farbenfrohen Fassaden, Plätzen und unzähligen Terrassen ist es wirklich ein Viertel, in dem man sich Zeit zum Bummeln nehmen sollte, ohne unbedingt eine feste Route zu verfolgen.

Trastevere, eines der besten Viertel zum Essen in Rom

Und wenn wir zwei Abende in Folge nach Trastevere zurückgekehrt sind, dann ist das kein Zufall! Das Viertel ist voll von guten Food-Adressen, kleinen Perlen und vor allem sehr guten Restaurants. Genau hier haben wir eines der typischen Gerichte der römischen Küche probiert: die unumgängliche Pasta Carbonara.

Vergesst natürlich Sahne: Die echte römische Carbonara wird mit Guanciale, Eiern, Pecorino Romano und Pfeffer zubereitet. Ein letztlich sehr einfaches Gericht, aber wenn es gut gemacht ist… was für ein Genuss!

Wir teilen weiter unten in diesem Guide unsere besten Adressen mit euch, denn wir haben in Trastevere wirklich wunderbare kulinarische Entdeckungen gemacht.

Ein sehr angenehmes Viertel mit Kindern, auch abends

Wir haben auch die familienfreundliche Seite von Trastevere sehr geschätzt. Trotz des Trubels der Restaurants und Terrassen bleibt die Atmosphäre mit Kindern sehr angenehm. Es sind viele Familien in den Straßen unterwegs, und wir haben uns dort stets wohl gefühlt, auch recht spät am Abend.

Wenn ihr mehrere Tage in Rom verbringt, empfehlen wir euch wirklich, mindestens einen Abend für Trastevere einzuplanen. Kommt am späten Nachmittag, verliert euch in den kleinen Gassen, haltet für einen Drink an und lasst den Abend dann in einer richtigen Trattoria bei einer echten römischen Carbonara ausklingen. Für uns ist das ganz klar eine der Atmosphären, die man in Rom nicht verpassen sollte!

Der Vatikan, der Petersplatz und die Vatikanischen Museen

Es ist unmöglich, ein paar Tage in Rom zu verbringen, ohne mindestens einen halben Tag dem Vatikan zu widmen. Zwischen den Vatikanischen Museen, der Sixtinischen Kapelle, dem riesigen Petersplatz und der Basilika ist dies natürlich eines der großen Highlights der Reise. Aber es ist auch einer der Orte, an denen wir die meisten Menschen in Rom gesehen haben!

Die Vatikanischen Museen: bucht unbedingt eure Tickets im Voraus!

Unser erster Tipp ist einfach: Bucht eure Tickets für die Vatikanischen Museen lange im Voraus! Ihr könnt euch für ein Zeitfenster für euren Besuch entscheiden, was euch erspart, mehrere Stunden in einer Warteschlange zu verbringen, manchmal in praller Sonne.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Menschen täglich die Vatikanischen Museen besuchen! Selbst mit einer Reservierung solltet ihr damit rechnen, dass es drinnen sehr voll ist.

Und die Sammlungen sind wirklich unglaublich. Das Museum ist riesig, und man durchquert eine Abfolge von Sälen, die verschiedenen Epochen und Zivilisationen gewidmet sind, bevor man zu einem der am meisten erwarteten Momente des Besuchs gelangt: der berühmten Sixtinischen Kapelle und den Fresken von Michelangelo.

Plant wirklich genug Zeit ein: Je nach eurem Tempo ist ein halber Tag nicht zu viel, um die Museen richtig zu genießen, ohne im Laufschritt durch die Säle zu hetzen.

Die Vatikanischen Museen mit Kindern besuchen

Wir hatten uns außerdem für Audioguides entschieden, auch für die Kinder, und das können wir wirklich empfehlen.

Der Audioguide für Kinder ist sehr gut gemacht und hat die Art, wie sie den Besuch erlebt haben, völlig verändert. Sie waren gefesselt und haben das Museum letztlich viel mehr genossen, als wir dachten. Der Bereich zum alten Ägypten gehörte besonders zu ihren Favoriten.

Wenn ihr zögert, die Vatikanischen Museen mit Kindern zu besuchen, aus Angst, dass ihnen langweilig wird, ist der Kinder-Audioguide für uns wirklich ein großes Plus.

Der Petersplatz und der Petersdom

Nach den Museen geht es weiter zum beeindruckenden Petersplatz mit seiner berühmten Kolonnade. Von diesem Platz aus gelangt man zum Petersdom, und ein wichtiger Punkt vorab: der Eintritt in den Petersdom ist kostenlos. Lasst euch also nicht von Personen täuschen, die euch glauben machen wollen, man müsse ein Ticket kaufen, um hineinzukommen. Einige Angebote, wie der Zugang zur Kuppel, sind hingegen kostenpflichtig.

Das Hauptproblem bleibt einmal mehr der Andrang. Unser zweiter Tipp lautet daher: Kommt am späten Nachmittag, bevor die Basilika schließt. So konnten wir die endlosen Warteschlangen vermeiden, die wir zuvor am Tag beobachtet hatten.

Und dieser späte Besuch hat uns letztlich einen der schönsten Momente unseres Vatikan-Aufenthalts beschert. Die Sonne sinkt nach und nach hinter dem Platz und taucht die Basilika in ein wunderschönes Licht. Die Atmosphäre verändert sich völlig, der Tag geht zu Ende, und der Vatikan bekommt eine fast mystische Note.

Allein für diesen Moment empfehlen wir euch wirklich, am Abend zum Petersplatz zurückzukehren, selbst wenn ihr den Vatikan tagsüber schon entdeckt habt.

Rom im Wohnmobil besuchen: wo übernachten?

Wenn ihr mit dem Wohnmobil nach Rom kommt, raten wir euch davon ab, im Zentrum einen Stellplatz zu suchen und dort erst recht mit eurem Fahrzeug zu übernachten. Rom ist ganz klar nicht die Stadt, in der wir uns am wohlsten fühlen würden, unser Wohnmobil unbeaufsichtigt zu lassen, insbesondere angesichts von Berichten über Diebstähle und Einbrüche in Freizeitfahrzeuge.

Um euren Aufenthalt entspannt zu genießen, empfehlen wir euch stattdessen, einen Campingplatz am Stadtrand von Rom zu buchen und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren. Das ist die Lösung, für die wir uns entschieden haben, und wir haben es keine Sekunde bereut.

Camping Flaminio: unsere Adresse für einen Besuch Roms im Wohnmobil

Wir haben auf dem Camping Flaminio übernachtet, außerhalb des Stadtzentrums von Rom gelegen, und wir haben es geliebt!

Der Campingplatz ist riesig, sehr grün und besonders gepflegt. Nach einem Tag inmitten des römischen Trubels und der Menschenmassen ist es wirklich angenehm, in eine viel ruhigere, grünere Umgebung zurückzukehren.

Sein größter Vorteil bleibt jedoch seine Lage. Man erreicht das Herz Roms in etwa zwanzig Minuten mit dem Zug, mit einem Bahnhof, der direkt vom Campingplatz aus zu erreichen ist. Ihr könnt euer Wohnmobil also während des gesamten Aufenthalts auf eurem Stellplatz stehen lassen und Rom besichtigen, ohne euch um Verkehr oder Parkplätze sorgen zu müssen.

Für uns ist das wirklich der beste Kompromiss, um Rom im Wohnmobil zu besuchen: Das Fahrzeug bleibt auf dem Campingplatz, man erreicht die Stadt problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und man findet abends nach einem großen Besichtigungstag die Ruhe wieder.

Ein letzter Tipp: Reserviert euren Stellplatz im Voraus, besonders im Frühling und Sommer. Rom zieht extrem viele Besucher an, und die am besten gelegenen Campingplätze sind entsprechend sehr gefragt.

Wenn dies euer erster Roadtrip im Wohnmobil ist, werft auch einen Blick auf unseren Guide zur Vorbereitung auf einen Roadtrip im Wohnmobil, bevor ihr losfahrt.

Wenn euer Roadtrip im Wohnmobil durch Italien nicht in Rom endet, entdeckt auch unseren Guide zum Besuch von Florenz im Wohnmobil, unseren kompletten Leitfaden zu den Cinque Terre oder unsere Auswahl der schönsten Dörfer der Toskana.

Sophie

Wir sind Sophie, Adrien und unsere zwei entzückenden Kinder. Wir sind leidenschaftliche Reisende, Entdecker und Gastronomen und haben uns 2007 ein Rapido-Wohnmobil gekauft, um anders zu reisen, mehr zu reisen und unseren Kindern die Welt zu zeigen. Hier teilen wir unsere wunderbaren Entdeckungen und Tipps für Aktivitäten mit Kindern in Frankreich und darüber hinaus! Herzlich willkommen!

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